12 Comments

  1. mark

    Hoffentlich erlebe ich noch den Tag an dem die Bourgeoisie bekommt was sie verdient. Enteignung und gerechte Verteilung. Wird aber wohl reine Utopie bleiben.

  2. diesel

    Ich gehe auch einmal davon aus, dass Stiftungen in erster Linie steuerschonende Parkplätze sind, die lediglich vorgeben, gemeinnützig zu sein. Ansonsten würden bestehende NGOs direkt unterstützt, dann sähe man auch einen Fortschritt.

  3. Tom

    Ganz schön viele Behauptungen, die da einfach mal so aufgestellt werden. Mir ist Zuckerberg ziemlich egal und ich bete ihn gewiss nicht an, aber es stört mich, wenn etwas deutlich an der Realität vorbei geht.

    Zuckerberg ist noch so reich geworden, weil Facebook so viel Geld verdient – auch nicht durch Steuervermeidung! Er ist so reich geworden durch Investoren, die ihm das Geld in den Ar*** geschoben haben und durch Aktionäre. Nicht direkt durch Ausbeutung des „Volkes“. Niemand wird gezwungen Aktien von Facebook zu kaufen oder Facebook zu nutzen. Wenn man es aber doch tut seine Meinung zu publizieren, sollte man den Ball vielleicht etwas flacher halten.

    Zuckerberg will 99 Prozent seiner Facebook-Anteile in die Stiftung stecken und wenn er das tut anstatt reales Geld, dann kann man dies kritisieren. denn wenn die Blase platzt sind die Anteile und damit auch die Stiftung nichts mehr wert und sie könnte nichts Gutes mehr tun.
    Wenn er wirklich Steuern durch die Förderung gemeinnütziger Projekte und Organisationen spart, was ist daran verwerflich? Das tut jeder andere auch, wenn er seine Spendenbescheinigung beim Finanzamt einreicht 😉

    Man kann darüber diskutieren wie jemand zu seinem Geld gekommen ist und auch ob „schlechtes Geld“ durch gemeinnützige und mildtätige Taten „gutes Geld“ wird oder es einen Menschen besser macht, aber für jeden der von diesen Geldern profitiert ist es eine Hilfe, eine gute Tat und besser als nichts zu tun!

    • Georg

      Ich versuche den Ball flach zu halten und fasse den Artikel in 3 knackige Aussagen zusammen:
      – Er ist so reich geworden weil er keine Steuern zahlt.
      – Die Stiftung gibt vor Gutes zu tun – ist aber nur ein weiterer Steuertrick.
      – Steuern zu zahlen wäre das sinnvollste was er für die Gesellschaft tun könnte.

  4. pepper

    Mir scheint es gibt tatsächlich immer noch Leute die glauben, dass die Reichen Opfer bringen wenn sie so großzügig ’spenden’… Und dass sie das noch aus reiner Menschlichkeit tun und keine Sekunde an ihren Profit denken.

    Frag mich echt wie naiv man noch sein kann…

  5. Vincent

    Ich unterstelle mal zurück:

    Der Autor verdient selber nicht so viel. Er zahlt zwar seine Einkommensteuer, aber da er nicht so viel verdient kommt da auch nicht so viel beim Fiskus an (ganz abgesehen davon, dass der Autor der Ansicht ist, dass der Staat die Steuereinnahmen für die falschen Dinge einsetzt). Er spendet auch nicht wirklich viel, da er ja nicht so viel verdient.

    Der Autor verbringt seine Zeit lieber damit, sich über den Kapitalismus aufzuregen, als sich selber nützlich zu machen. Während dessen verdient Mark Zuckerberg – wie auch immer – einen Haufen Geld und kündigt an, dass er 99% davon für gemeinnützige Zwecke spenden wird. Da Zuckerberg mit dieser Ankündigung unter der Beobachtung der Weltöffentlichkeit steht, kann man auch davon ausgehen, dass er den Worten Taten folgen lässt.

    Jetzt frage ich: welche Art von Typen braucht die Welt eher?

  6. David Helmus

    Mein erster Gedanke: pure Neiddebatte. Mein zweiter Gedanke: Ein Haufen unbelegter Behauptungen und viel Tränendrüse.

    1. Vorwurf: Falsche Motivation. Zuckerberg mache das nicht aus Altruismus, sondern um Steuern zu sparen.
    – Ändert das was an den Konsequenzen?

    2. Vorwurf: „Raub an der Gesellschaft“. Ohne „Steuervermeidungstricks“ wäre, das Vermögen gar nicht zusammen gekommen.
    – In welchem Land gibt es einen Steuersatz von 99%? Nehmen wir an Facebook würde seine Steuern nicht nur in Ländern wie Irland und Luxenburg zahlen, dann hätte Facebook wahrscheinlich etwas weniger Vermögen, aber Zuckerberg wäre nicht deutlich ärmer. Hätte er dann seine 35 statt der 45 Milliarden Dollar gespendet, käme Klaus Werner-Lobo trotzdem mit dem gleichen Vorwurf um die Ecke.

    Für den Autoren scheint es in dieser Welt nur Ausbeuter und Opfer zu geben. Traurig.

    • pepper

      na dann schauen wir doch mal an wen zuckerberg 99% seines vermögens spendet… wieviele kinder er vor dem hungertod bewahrt, wievielen kranken kinder er zu medikamenten verhilft…

      bin schon echt entsetzt wie viele menschen auf typen wie Bill Gates und Zuckerberg reinfallen und ihnen wie göttern huldigen.

      erinnert mich so bisschen an uli höneß…hätte irgendjemand anders, z.b. Oskar Lafontaine, der gesellschaft milliarden geraubt, würde er von den gleichen leuten dafür gelyncht. der uli wird aber gefeiert wie jesus als er auf einem esel nach jerusalem einzog.

      und ganz ehrlich, Gates und Zuckerberg lachen über all jene die sie derart anbeten..

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