10 Comments

  1. Joachim Egger

    Danke!

    Die aktuelle Wiener und in Folge auch Bundespartei-Führung führt seit Jahren einen Kampf gehen interne Kritiker, welche selbst einer FPÖ zu aller Ehre gereichen würde.
    Ausgehend vom 8. Bezirk, über den 6., den 7. bis zu Nationalrats- und Europaabgeordneten.
    Kaum eine der sogenannten basisdemokratischen Abstimmungen wurde nicht durch handstreichartige Aktionen überschattet. Bis zum kurzfristigen „Import“ von Personen für die Abstimmungen, welche man z. B. in den jeweiligen Bezirken davor und danach nicht gesehen hat.

    All diese Aktionen und das Vernachlässigen aller „Grünen“ Anliegen, haben diese Partei für mich in Folge unwählbar gemacht.

  2. ld

    „Nachdem wir, nur um ein Beispiel zu nennen, die Inseratenmillionen als Schutzgeld für hetzerische Boulevardmedien immer mitgetragen und zum Teil sogar vermehrt haben?“

    So two wrongs make a right?

    Sorry, nein.

  3. Berber

    Ich stimme ihnen zu, dass der Fehler erst bei sich selbst gesucht werden muss. Eine Art reinigende Reflexion über die eigenen politischen und sozialen Handlungen benötigen nicht nur die Grüne aber nach diesem Desaster sollten vor allem die Grüne über ihre neoliberale Personalpolitik nachdenken. Was ich die letzten Tage von Grünen (bis auf einige Ausnahmen) aber gehört oder gelesen habe, war nur Hetze gegen Akilic. Das Niveau ist tief, billig und menschenfeidlich!!
    Gute Sachpolitik kann man nur mit notwendiger Unterstützung der eigenen Partei machen. Aber wie kommt es dazu, dass wirklich anerkannte progressive Politiker die Anerkennung der eigenen Partei nicht erhalten? Nicht nur Wien, sondern die Welt braucht besonders in Zeiten der Wirtschafts- und Gesellschaftskriese, blutuger Konflikte und millionen schutzsuchenden Menschen eine progressive Sozial- und Kultur- und Bildungspolitik. Aber diese Politik kann man nur mit Menschen machen, die von solchen Idealen überzeugt sind und sich leidenschftlich und mutig den Menschen widmen.
    Ich denke, dass die grüne Spitze eine katastrophale Machtpolitik gegen eigene Leute und SP geführt haben muss, alles andere ist nicht erklärlich. Sie muss Verantwortung übernehmen, anstatt diese Katastrophe an einzelne Menschen zu heften.

  4. Fritz Gröger

    Hsb ich das richtig verstanden? Je mehr Grüne zur SPÖ überlaufen desto grüner wird die SPÖ und das ist gut so. Bemerkenswerte Logik.

  5. Fr

    man kann natürlich alles argumentieren und schönschreiben….. damit wird es aber nicht unbedingt wahr

  6. Heinz

    Es tut gut zu hören dass es auch selbstkritische Stimmen in der Partei gibt, danke an dieser Stelle dafür.

    Der Letzte Satz kommt aber auf das Urproblem aller Parteien “ glaubhaft zu machen, dass es ihnen auch um deren andere Anliegen geht“
    Es geht nicht darum bei der Wählerschaft den Eindruck zu machen, sondern sich wirklich um deren Anliegen zu kümmern.
    Das hat mir bei den Grünen die letzten Jahre in Wien gefehlt. Ihr habt ja auch „nur“ das übliche Politspiel gemacht (Feste für die eigene Community, bisserl was fürs Rad, bisserl was gegen Auto).
    Alles ganz nett, aber nett ist halt doch die kleine Schwester von …..
    Deshalb bitte wieder ALLE Menschen und deren Anliegen in Wien ernst nehmen.

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