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  1. Gillay András

    Anhand der Diskussion über das Urheberrecht wird klar, dass andere Fragen gestellt werden müssen als bisher.
    Was will der Kunstschaffende (im allgemeinen, stark vereinfacht)? Mitzuteilen und leben.
    Die Formel im kommerziellen Bereich ist einfach: Ich habe ein Produkt, eine Ware als Hit, Bestseller, ein trendiges Ding, was auf breite Zustimmung trifft, daher geeignet ist mein Lebensunterhalt zu sichern. Was die Mitteilungsseite betrifft, ich sag was viele sagen, sagen möchten, hören möchten usw. Wie ist es aber mit Produkten, die nicht auf diese breite Akzeptanz treffen können, nicht weil sie nicht gut genug sind, sondern weil sie nicht Ware genug sind? Soll man Hans Peter Dürr überreden nicht über Quantenphysik zu veröffentlichen sondern Westernromane zu schreiben?
    Also liebe Neoliberale Missionare!
    Die Märkte mögen vielleicht den Warentausch regeln, aber NICHT ALLES IST WARE! Übrigens nicht einmal den Warentausch können sie vernünftig regeln, wie wir sehen. Wenn jemand etwas für das Gemeinwohl wichtiges herstellt, aber es ungeeignet ist davon leben zu können, ist es ein klares Beweis dafür, dass Unterhalt und Warenherstellung nicht miteinander verknüpft sein sollten! Ein Ausweg bietet das bedingungslose Grundeinkommen. Ich glaube,,es ist der einzige Ausweg, da es nicht einmal die behördliche Überprüfung der Dienlichkeit des Gemeinwohls bedarf.
    Ja, Opernvorstellungen können fad sein, aber 3 Minuten Songs auch. Die können aber auch spannend sein. Also, es ist die Frage der Qualität und nicht der Gattung, oder Bücher sind fad und DVDs spannend?

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