2 Comments

  1. lieber klaus werner lobo,
    ich bin kein freund der „wien heute“ zeitung, auch die schlagzeile „diese stofffetzen sind kunst?“ kann ich als kulturschaffender und künstler nicht unterschreiben. dennoch muss auch ich die geplante restaurierung des kunstwerkes zum gegebenen zeitpunkt scharf kritisieren. in zeiten, da eine kulturinitiative wie das VEKKS, ( deine mitarbeiterin anja hat dich ja bereits darauf angesprochen, ich habe bereits einen termin bei dir erbeten) vor die hunde geht, (so wie das viel größere amerlinghaus), weil die stadt wien keine 5000 euro !!! für eine jahressubvention ausgeben kann, da es für soziokulturelle projekte keine abteilung gibt, da man es, wie es scheint, überhaupt ablehnt kultur von und für die kunstinteressierte und künstlerisch befähigte bevölkerung zu unterstützen, (do kennt jo jeda kumma), weil man nicht erkennt, welchen gesellschaftlichen wert eine einrichtung wie das VEKKS haben könnte. könnte, weil momentan geht gar nichts. 1400 euro mietschulden, die ich von meiner notstandshilfe nicht bezahlen kann, nichts, weil neue nachbarn sich bei jedem furz beschweren und die stadt wien kein geld für eine schalldämmung hat oder nicht haben will. nichts, weil ich dennoch von den einnahmen der alkoholtrinker (etc.) abhängig bin, nichts, weil ich keinen cent für werbung ausgeben kann um neue aktive leute herein zu holen. das klingt nach gejammere, ich möchte aber darauf hinweisen, dass wir bereits 12 jahre das VEKKS betreiben, ohne gejammert zu haben.
    angesichts dessen (und wie schon erwähnt amerlinghaus) ist es für mich unverständlich, dass man plötzlich 63000 euro hat um ein wirklich nicht gerade tolles kunstwerk zu restaurieren. wäre ich der schöpfer dieses, sicherlich zu recht aufgestellten, kunstwerkes, ich würde darauf bestehen, dass es NICHT restauruert wird. es ist auch schön und zeitgemäß ein solches kunstwerk der entropie zu übergeben und gelder für tatsächlich „live“ stattfindennden projekten zuzuführen. 63000 euro, das wäre z.b. für uns zehn! jahre sicherung des betriebes, was bedeutet, dass ich mich auf inhaltliches konzentrieren könnte, VEKKS wieder zu dem erblühen könnte was es sein möchte: ein offener kulturraum von und für die kunstinteressierte und begabte bevölkerung, ein platz für austausch kommunikation, kreation, kritik, entwicklung. ich ersuche dich um die bereits eingeleitete kontaktaufnahme.
    mit lieben grüßen georg stejskal
    p.s. auf der website findest du unter archive was ausser dem saufen noch so alles stattgefunden hat.

  2. Susanne Nückel

    17 Verkehrsflächen sind nach Personen benannt: einmal Mann und Frau gemeinsam, ansonsten entspricht es dem Verhältnis 9 : 7 (Mann : Frau). So werden die Frauen nie aufholen können!
    Dass Frau SPÖ-Rudas‘ Vater 17 Monate nach seinem Tod eine Benennung kriegt … naja.
    Erfreulicher ist da Johanna Dohnals Verewigung!

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