11 Comments

  1. lieber peter,
    auch wir erfahren nur die genehmigten anträge, das ist bislang in allen ausschüssen so, wird aber von uns demnächst thematisiert werden.
    lg klaus

  2. Peter

    Schön dass es ein bisserl mehr Transparenz nun in der Kulturpolitik gibt. Ich hoffe dass sich da die SPÖ etwas abschaut, und sich langsam traut auch in der Öffentlichkeit zu Ihrer Arbeit zu stehen.
    Finde es aber schade das es nur die genehmigten Anträge zeigt, d.h. die Diskussionswürdigen haben es gar nicht auf die Tagesordnung geschafft, somit bleibt der Nutzen für die Transparenz in der politischen Entscheidungsfindung eingeschränkt.
    Aber trotzdem Danke!!! & weiter so

  3. Werner

    Ersteres widerspräche der Selbstbestimmtheit. Auch im Sinne von „jede darf soviel Energie verbrauchen wie sie für ein selbstbestimmtes Leben braucht“ – und Reisen gehört halt nun mal zur Selbstbestimmtheit. Also bleibt nur der Weg über Steuern und Abgaben. Dass GutverdienerInnen, Männer und „Reiche“ dann selbstbestimmter leben können als andere … naja …

  4. Werner

    Letzteres. Sämtliche Umweltfolgekosten müssen in die Energiekosten eingerechnet werden. Dazu gehören nicht nur Transportkosten, sondern zB auch Heizkosten von Hotels.

  5. Werner

    Die Bedeutung des Tourismus ist mir schon klar. Damit wird aber auch fossile Energie ohne Ende in hunderttausenden Flügen vernichtet. Wie lässt sich das mit Grünen Grundwerten in Einklang bringen?

  6. Anita

    Könnten Sie uns bitte auch mitteilen wie das Jahresprogramm von unit – F aussieht und wofür dieser Verein seit Jahren abkassiert? Sollte man hier nicht mal an einem neuen Konzept arbeiten?

  7. @markus: hier die antwort von marco schreuder, grüner delegierter in der tourismuskommission (http://www.marco-schreuder.at):

    Ein Großteil des Geldes setzt sich aus der Ortstaxe zusammen, die ja speziell für Tourismus-Marketing eingesetzt wird. Diese wird dem Kulturbudget zugerechnet und von dort wieder weitergeleitet. In Zeiten der Wirtschaftskrise hat die Stadt Wien zusätzliche Gelder im Rahmen des Konjunkturpakets genehmigt, da der Konkurrenzkampf zwischen den Städten enorm war und ist. Wien hat sich hervorragend behauptet und
    konnte hohe Übernachtungszahlen vorweisen. Nur wenige Städte, etwa Berlin, steigerten sich mehr.

    Tourismus ist eine der wichtigsten Wirtschaftszweige in Wien. Am Erfolg und Misserfolg hängen tausende Arbeitsplätze, auch zahlreiche Kulturbetriebe brauchen auch den Tourismus. Kultur ist seit Jahrzehnten der
    Hauptgrund für Wien-Reisende.

    Wien Tourismus macht klassisches und modernes Marketing. D.h. sie ist auf Messen vertreten, versucht sich in internationalen Medien zu positionieren und geht in den letzten Monaten – auch Dank des äußerst kreativen Tourismusdirektors Norbert Kettner – neue Wege in SocialMedia Marketing und Interventionen im öffentlichen Raum. Für das größte Aufsehen sorgten vor kurzem wohl die 3D Animation auf einer großen
    Häuserwand in London, sowie eine Kaffeeduft-Installation in der Bukarester U-Bahn: http://www.youtube.com/watch?v=OqLFYcretDg

  8. Markus Grass

    Eine Frage: Wofür bekommt der Wiener Tourismusverband fast 19 Mio Euro? Was (Förderungswürdiges) macht der mit dem Geld? Danke im voraus für die Antwort!

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