11 Comments

  1. @christian ja, 37 mio ist viel, aber immerhin etwas weniger als in den letzten jahren. und von unserer seite an die bedingung gebunden, dass in hinkunft gemeinsam mit expertInnen ein umfassendes, transparentes konzept zur strukturellen neuorientierung, zu weiteren budgetären einsparungen und zur nutzung von synergien bei gleichzeitiger künstlerischer qualitätssicherung erarbeitet wird.

    @martin ich gebe dir völlig recht, kann aber selber wenig dazu sagen weil unsere expertin für die anliegen von menschen mit behinderungen und damit für barrierefreiheit in allen bereichen birgit hebein ist (http://wien.gruene.at/abgeordnete).

    @paulchen wenn du eine idee hast, wie man da als kleiner koalitonspartner, der ende november – also nach budgeterstellung – angelobt wurde, besser machen könnte: her damit! ansonsten: gib uns ein bisschen zeit, ok?

  2. paulchen

    gestern noch auf die vereinigten bühnen wien geschimpft, heute nach einem „gespräch“ die kohle bewilligt. bemerkenswert das zitat „Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben”. angeblich geht’s dort ja ähnlich zu wie beim orf. geld und personal wird in großem stil verheizt. keinen kümmerts weil keiner bereit/befähigt ist, sich ernsthaft mit der materie auseinanderzusetzen.

    und dass die soravias geschickt darin sind, die stadt über den tisch zu ziehen, ist ja auch nichts neues. nennt sich dann public private partnership.

  3. Danke für die Dokumentation der Sitzung. Bin jedes Mal überrascht, welche Summe beschlossen werden. Dass Wien soviel Geld für Kultur ausgibt finde ich aber gut.

    Was mich interessieren würde. Du bist nun stellver. Kultur-Ausschussvorsitzender – Gratulation dazu. Du bist aber auch Menschenrechtssprecher deiner Partei. Hast Du schon mal überlegt wie das Menschenrecht auf Barrierefreiheit von behinderten Menschen – normiert im jüngst novellierten Wr. ADG – mit diesen Förderungen besser umgesetzt werden könnte?

    Ich denke mir, dass man bei den Förderung klar machen sollte, dass dies eine Förderung für ALLE ist, sprich Diskriminierungen beseitigt gehören. Das sind nicht nur bauliche Barrieren, sondern auch beispielsweise Schaffung von untertitelten Angeboten usw.

  4. Christian

    37 Millionen für die vereinigten Bühnen?
    …und ich dachte mir, dass die sich selbst finanzieren können.
    Dass die Filmförderung nur ein Drittel dessen bekommt ist schade.
    Danke für den Blog!

  5. ist es, aber die dringend anstehende renovierung der abgebrannten sofiensäle wäre wohl kaum billiger zu haben gewesen. als gegenleistung haben wir darauf gedrängt dass die öffentlichkeit bei der kulturellen nutzung miteinbezogen wird.

  6. elchivo

    @ Sofiensäle: kannst Du das bitte ein wenig ausführlicher erklären. das argument – weil sonst würde das geld wieder zurückfliessen, ist doch wirklich ein mehr als schlechtes! zumindest für mich – keine ahnung, wie das der rest der grün-wähler sieht… 2 MEUR, das ist in zeiten, wo aufgrund des angespannten budgets andere wahlversprechen (öffis) aufgeschoben wurden (ja ich bin optimist), ein batzen geld.

    mfg,
    elchivo

  7. Wir sollten mal ein paar Ansätze für OpenData diskutieren um derartige Datendumps an einem sinnvolleren Ort zu platzieren. 😉
    Habe es leider nicht zum Gov2.0 Camp geschafft, aber was ihr dort diskutiert habt war sicher ein guter Ansatz. Wenn die Grünen dafür mal eine Plattform (ähnlich daten.wien.gv.at) anbieten, kann man von da weg den Datenpool ja kontinuierlich vergrößern. Wäre ein starkes Zeichen.

    Mich würden auch sehr eure Diskussionen interessieren, die zu dieser Auswahl an Förderungen geführt haben.
    Wieso diese Projekte und wieso keine Anderen?

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